Erste Schritte mit WordPress

Vorbei die Zeiten, in denen ein Blogger auf einer einzelnen Seite über seine Erlebnisse in der Arbeit berichtete. Blogs sind für das Internet unverzichtbar geworden und ermöglichen es jedem Benutzer, etwas zu veröffentlichen. Die Zeiten, in denen zum Posten eines Eintrags jeweils einzelne Seiten erstellt werden mussten, sind ebenfalls vorbei. Dank WordPress können Sie professionelle Content Management-Funktionen für Ihre Blogs und Websites nutzen – und zwar kostenlos!

Was ist WordPress überhaupt?

WordPress ist eine schnelle und überaus benutzerfreundliche Plattform für die Veröffentlichung im Web, die häufig für Weblogs (Blogs) genutzt wird. Mit WordPress können Sie beliebige Arten von Websites verwalten – einfache persönliche Websites mit nur wenigen Seiten bis hin zu gewerblichen Websites mit Hunderten von Seiten. Mit WordPress sind Ihnen keine Grenzen gesetzt! Und dank der hohen Benutzerfreundlichkeit spielt es keine Rolle, ob Sie ein Experte in Sachen Web sind oder gerade erst loslegen. Mit WordPress kann jeder hervorragende Websites erstellen.

Bei WordPress handelt es sich um ein Open-Source-Projekt. Das bedeutet, dass Hunderte von Menschen auf der ganzen Welt daran arbeiten. (Das ist mehr als bei den meisten gewerblichen Plattformen.) Es bedeutet auch, dass Sie die Anwendung ohne Lizenzgebühren für verschiedenste Projekte nutzen können – angefangen von der Homepage Ihres Hundes bis hin zur Website eines Fortune 500-Unternehmens.

Seit 2003 hat sich WordPress zum größten selbstgehosteten Blogging-Tool weltweit entwickelt, das täglich auf Hunderttausenden Websites genutzt wird, die wiederum von Millionen von Benutzern konsumiert werden.

Falls Sie WordPress noch nicht in Ihrem Hostingkonto installiert haben, lesen Sie die Informationen unter

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Wie geht's weiter?

Nachdem WordPress installiert wurde und Sie eine E-Mail von uns mit dem Hinweis erhalten haben, dass alles vorbereitet ist, können Sie sich zum ersten Mal beim WordPress-Dashboard anmelden.

Öffnen Sie den gewünschten Webbrowser und navigieren Sie zu dem Domainnamen, unter dem Sie WordPress installiert haben. Beispiel: http://mycoolnewblog.coolexample.com (mycoolnewblog.coolexample.com ist der Domainname, den Sie zum Einrichten von WordPress verwendet haben).

WordPress-Layout

Sie werden feststellen, dass Ihr neuer Blog relativ unspektakulär aussieht. Bevor Sie anfangen, die Darstellung zu ändern, sehen Sie sich das Layout genauer an. So tun Sie sich später beim Anpassen Ihrer Website leichter, da Sie die Position –und vor allem die Bezeichnungen – der einzelnen Elemente kennen.

Das angezeigte Layout wird als Thema bezeichnet. Das WordPress-Standardthema enthält oben eine Kopfzeile mit einem Platzhalter für den Titel Ihrer Website. An der Seite befinden sich Titel und Links Dies ist Ihr Seitenleistenmenü. Der Post ist der mittlere Hauptabschnitt. Die Fußzeile befindet sich unten auf der Seite.

Sehen wir uns kurz den Post an. Unterhalt des Posts befinden sich die sogenannten Metadaten, die Informationen zum Post enthalten, etwa Datum und Uhrzeit seiner Veröffentlichung, den Autor und die Kategorien, in denen sich der Post befindet.

Scrollen Sie auf der Seite nach unten bis zur Leiste am Seitenende. Dabei handelt es sich um die Fußzeile, in der vorläufig „Your blog is proudly powered by WordPress.“ angezeigt wird.

In der Seitenleiste sehen Sie verschiedene Abschnitte mit Informationen. Dort befindet sich ggf. auch eine Liste mit Seiten, Kategorien, Archiven, einem Kalender und Datumsangaben. Sie ist Teil des Menü- oder Navigationsbereichs, über das Besucher auf Ihrer Website navigieren und Posts aus verschiedenen Kategorien oder Zeiträumen aufrufen können.

Anzeigen des Dashboards

In der Seitenleiste auf der rechten Seite Ihres Blogs befindet sich ein Abschnitt namens Meta. In diesem Abschnitt sehen Sie einen Link mit der Bezeichnung Site Admin (Site-Admin). Wenn Sie auf diesen Link klicken, werden Sie direkt auf die Anmeldeseite für die Verwaltung Ihrer Website weitergeleitet. Melden Sie sich bei der Website mit dem Benutzernamen und dem Passwort an, die Sie bei der Installation eingerichtet haben.

Hinweis: Sie können auch direkt die Anmeldeseite aufrufen. Fügen Sie dazu /wp-admin am Ende Ihrer Websiteadresse hinzu. Beispiel: http://coolexample.com/wp-admin.

Wenn Sie sich angemeldet haben, wird zuerst das Dashboard des Verwaltungsbereichs angezeigt. Der Verwaltungsbereich ist das Gehirn Ihrer Website. Hier beginnen Sie damit, Ihre Website zu strukturieren.

Über den Verwaltungsbereich haben Sie Zugriff auf die Steuerungsfunktionen Ihrer WordPress-Installation. Der Bereich ist in Abschnitte unterteilt: Kopfzeile, Hauptnavigation, Arbeitsbereich und Fußzeile.

Der große Bereich in der Mitte des Bildschirms ist der Arbeitsbereich. Hier werden spezifische Informationen im Zusammenhang mit einer bestimmten Navigationsauswahl (etwa Hinzufügen eines neuen Posts) angezeigt.

Sie können den Arbeitsbereich für jede Verwaltungsfunktion anpassen, indem Sie auf Screen Options (Bildschirmoptionen) klicken und anschließend die Informationen auswählen, die angezeigt werden sollen.

Navigieren im Menü

Links auf dem Bildschirm befindet sich das Hauptnavigationsmenü mit Details zu den einzelnen Verwaltungsfunktionen, die Sie ausführen können.

Mit den Pfeilen zum Erweitern/Reduzieren direkt unterhalb des Hauptnavigationsmenüs können Sie das Menü auf eine Reihe von Symbolen reduzieren oder das Menü erweitern, um ein Symbol und eine Beschreibung für die einzelnen Hauptverwaltungsfunktionen anzuzeigen. In den einzelnen Hauptfunktionen (beispielsweise „Posts“) wird ein Untermenü eingeblendet, wenn Sie mit der Maus auf den Titelbereich zeigen.

Das standardmäßige Hauptnavigationsmenü setzt sich aus folgenden Optionen zusammen:

  • Dashboard: Zeigen Sie aktuelle Aktivitäten sowohl auf Ihrer Website als auch im gesamten WordPress-Ökosystem an.
  • Posts: Erstellen und bearbeiten Sie veröffentlichte Posts, Kategorien und Tags. Weitere Informationen finden Sie unter
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  • Medien: Verwalten Sie Bilder, Videos und Dateien.
  • Links: Erstellen und bearbeiten Sie Links, die auf Ihrer Website angezeigt werden sollen.
  • Seiten: Erstellen und bearbeiten Sie statische Seiten für Ihre Website.
  • Anmerkungen: Mit dieser Option können Sie Leserkommentare zu Ihrem Blog verwalten. Über das Panel „Anmerkungen“ können Sie Kommentare bearbeiten, löschen und als Spam markieren. Weitere Informationen finden Sie unter
    .
  • Darstellung: Ändern Sie das Aussehen Ihrer Website. Über das Panel „Darstellung“ können Sie das Thema der Website ändern, Widgets verwalten, ein Websitemenü erstellen sowie Ihre PHP- und CSS-Dateien bearbeiten.
  • Plugins: Mit dieser Option können Sie Funktionen zu Ihrem WordPress-Blog hinzufügen und verwalten, die nicht in der Standardinstallation enthalten sind. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren und Deaktivieren von Plugins in WordPress.
  • Benutzer: Verwalten Sie Benutzerkonten für Ihre Website. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Benutzern in WordPress.
  • Tools: Optimieren Sie WordPress für Ihren lokalen Computer, importieren Sie Inhalte aus anderen Quellen, exportieren Sie Ihre Inhalte oder führen Sie ein Upgrade der WordPress-Software auf eine neue Version durch.
  • Einstellungen: Passen Sie an, wie sich Ihre Website verhält und wie Sie und der Rest der Welt mit Ihrer Website interagieren. Weitere Informationen finden Sie unter
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Zu berücksichtigen

Falls Sie WordPress bereits anderswo eingerichtet haben, finden Sie unter Umzug Ihrer WordPress-Website von einem anderen Host zu uns weitere Informationen.

Falls Ihr Domainname derzeit anders verknüpft ist, müssen Sie die Nameserver und die IP-Adresse (A record) des Domainnamens aktualisieren, damit WordPress verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter:

Weitere Ressourcen

Weitere Hilfe finden Sie auf der WordPress-Website, die zu den folgenden Themen Informationen bereithält:


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